Doc. Frenzl
E-Gitarre
Steckbrief...
Interessen:
Musik, meine Familie, interessante Menschen
musikalische Einflüsse:
U2, Pink Floyd, Genesis, Peter Gabriel, Yes, Beatles, ...
musikalische Vergangenheit:
Ungefähr Mitte der siebziger sah ich durch Zufall einen Konzertmitschnitt
von Emerson, Lake and Palmer im (damals noch Schwarz/Weiß)-Fernsehen und
war von den neuartigen Sounds, die Keith Emerson aus den Synthesizern heraus
holte, vollkommen begeistert. So etwas wollte ich auch machen.
Bekommen habe ich statt dessen klassischen Klavierunterricht und Chorgesang.
Für diesen ungewollten Ausflug in die Klassik -wenn er auch nicht sehr lange
gedauert hat- bin ich aber meinen Eltern im Nachhinein sehr dankbar, denn so
hatte ich schon mal einen Teil der Theorie gelernt.
Ein weiterer Milestone war der Tag, an dem mein älterer Bruder von der Arbeit
nach Hause kam, mich auf das Sofa im Wohnzimmer platzierte und das gerade
gekaufte Album 'The dark side of the moon' von Pink Floyd auflegte. Ich war
vollkommen weg von der Musik und den Sounds und nun stand es fest, in welche
Richtung ich gehen würde.
Ich hatte keine Orgel und keine Synthesizer und die
selbstgebastelten elektronischen Musikinstrumente wollten auch nicht so richtig
funktionieren, da kam eines meiner Geschwister vom Urlaub bei unseren deutschen Verwandten
zurück und hatte eine Flamenco-Gitarre im Gepäck. Die borgte ich mir gleich
aus (hab sie eigentlich nie zurückgegeben...) und übte jeden Tag. Ich baute
selbst gemachte Tonabnehmer in die Gitarre ein und probierte verschiedene elektronische
Schaltungen aus, um diese schönen Sounds zu reproduzieren, aber nichts funktionierte
so richtig. Eine E-Gitarre musste her. Und zu Weihnachten des Jahres 1979 bekam ich sie.
Ich beschäftigte mich intensiv mit dem neuen Instrument (das war ein fürchterliches
Brett damals) und spielte ununterbrochen zu Schallplatten und Tapes von Pink Floyd,
Genesis und anderen.
Ein paar Jahre später kaufte ich mir zu meiner inzwischen
recht ansehnlichen Sammlung von Gitarren und Effektgeräten einen Memory-Man von Electro
Harmonics - mein erstes Echogerät. Das war für mich eine
Sound-Offenbarung, die durch den Auftritt von U2 bei Live Aid 1985 mit der legendären
Version von 'Bad' untermauert wurde und bis heute meinen Gitarren-Sound prägt.
Nach mehr als 10 Jahren üben im stillen Kämmerlein und
einigen erfolglosen Versuchen mit verschiedenen Bands wollte ich meine eigene Band
gründen, bei der meine Klangspielereien auch zur Geltung kommen. Ich traf Greg im
'Zipp' und wir gründeten die 'Backdoor Fools'. Und wie Greg in seiner Info vollkommen
richtig schreibt: 'Der Rest ist Geschichte...'
Zu ~JJL~ kam ich vollkommen unverhofft, irgendwie war das plötzlich
nach einem Besuch im Proberaum und einem Auftritt im Türkenschanzpark im Gespräch
und nach einigen Wochen hatten wir bereits die erste gemeinsame Probe. Vielleicht war das eine
Fügung des Schicksals? Ich denke nicht weiter darüber nach und freue mich einfach,
dabei zu sein!
Julialanis über Frenzl:
...produziert geniale Gitarreneffekte, liefert haufenweise Melodien und ein großes Maß an Inspiration und stellt auch menschlich eine Bereicherung für die Band dar. Außerdem sind 5 besser als 4;).
Tom Jack über Frenzl:
...Frenzl? Dieser Mann schafft Sphäre, dieser Mann schafft Raum. Spielt wuchtige Sounds und verwandelt sich manchmal in einsame Geiger (Leprechaun), außerdem ein großes Herz und viel Humor. Yes.
Greg über Frenzl:
...der einzige den ich kenne, der´s je geschafft hat, den Gitarrensound vonTthe Edge (oder auch von P. Floyd) eins zu eins rüberzubringen, alle andern können einpacken, aber wirklich. Ihn in der Band zu haben ist einfach genial, die ideale Ergänzung/Komplettierung für die ganze Sache, in vielerlei Hinsicht...
Tom MoPower über Frenzl:
...mit seinem Gespür für den richtigen Sound zur richtigen Zeit ist er eine Bereicherung und als eifriger Sammler virtueller Bodentreter und König des quadrodelisch/psychophonischen Cross-Delays hat er uns ganz neue Möglichkeiten in unserer Musik eröffnet.
|